21.08.17

Noch fix einen Turnsack genäht.... ein neues Leben beginnt...

Vor einer Woche ist Ben in den Kindergarten gestartet. Am Sonntag Abend habe ich gemerkt, dass noch ein Turnsack fehlt (ja ja ich hätte es schon früher gewusst...).
Aber als nähende Mama mit einem grossen Stofflager ist das ja nicht weiter ein Problem. Der Sack war fix genäht und der Stoff gefällt ist nach wie vor einer meiner Favoriten.

 So marschierte mein Kleiner, der jetzt auch schon gross ist also los... wie die Zeit vergeht. Aber im Gegensatz zu anderen Müttern habe ich gar keine Probleme, ihn loszulassen. Ich habe mich sehr darauf gefreut, für ihn und für mich. Er war so etwas von reif für den Kindergarten (er gehört auch  zu den ältesten seiner Gruppe, da er im Juli Geburi hat) und alleine zu Hause war ihm oft langweilig.
Und mir gibt es endlich wieder ein bisschen Zeit. Sei es zum Arbeiten, im Moment läuft's in der Wirkstatt nämlich ziemlich gut, für meine Dorfgemeinschaftlichen Tätigkeiten oder auch einfach für mich, für Sport, für Coiffeur, zum Nähen, was auch immer.
Und schlussendlich sind ja es ja dieses Jahr auch nur 3 Morgen und ein Nachmittag, also bleibt mir noch genug Zeit mit meinem Kleinen, die ich nun umso mehr geniessen kann.

10.08.17

Schlechtwetterprogramm

Draussen ist es ja grad richtig gruselig...
Die perfekte Gelegenheit, um kreativ tätig zu werden. Und endlich wieder mal einen Blogbeitrag zu schreiben...
Aus alten Notenblättern (zum Teil mit wirklich nostalgischen Bildern drauf) und Dekopapier sind Karten entstanden.


 Aus einem Kuh-Foto vom letzten Jahr habe ich ebenfalls Blumen ausgestanzt und  zusammen mit passenden Papieren verarbeitet.

 Oben sind zwei Karten, die in Verbindung von Rosen (aus einer Heft-Werbung) und einem alten Märchenbuch entstanden sind.
Unten dann noch eine Serie mit Notenblättern, diesmal auf weissem Grund.




Es hat mir richtig Freude bereitet, wieder mal so was zu machen. Sich einfach verlieren in den verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung... Und das Ergebnis gefällt mir sehr. Ich hoffe, auch ihr konntet diesen Regentag kreativ verbringen.

30.06.17

Kreativ für den Samstagsmarkt

 Meine Mutter organisiert in diesem Jahr zum ersten Mal einen Samstagsmarkt im Dorf. Im Juli und August werden am Samstagmorgen frische und eingemachte Lebensmittel aus Engelberg und der Region verkauft.
Sie hatte die Idee, die Tische mit roten Karo-Decken zu decken und auch noch Deko in dieser Art zu machen. Ich habe ihr dann für die Verkäuferinnen diese Schals gemacht. Einige sind Schlauchschals und einige Dreieck-Tücher. Bedruckt habe ich sie mit unserem Hausberg.
Die Werbung habe ich ebenfalls im gleichen Stil gestaltet. Hier seht ihr den Flyer (vorne und hinten) und das Plakat.



Mami hat dann noch diese Wimpelkette genäht und bedruckt und zusammen mit den Blumen ist das die Deko in rot-weiss.
 Und hier noch ein paar Bilder vom Vorschau-Markt, der im Mai stattfand.




13.06.17

Rückblick Veloferien

Auch dieses Jahr durfte ich wieder ein paar Tage Veloferien geniessen. Wir haben uns dieses Jahr für eine Sternfahrt entschieden, und so fuhren wir nicht von Ort zu Ort sondern waren in Colmar stationiert. Ich kannte ja Colmar schon von einem Besuch vor einigen Jahren in der Weihnachtsmarkt-Zeit. Aber im Sommer ist es natürlich etwas ganz anderes. Wir haben es sehr genossen, uns jeden Abend wieder im Gassenwirrwar und entlang der Kanäle treiben zu lassen.





Die Reise haben wir wiederum bei Velotours gebucht inklusive Fahrräder. Wir waren insgesamt 5 Nächte in Colmar und hatten dann 3 Touren zugeschickt bekommen. Wie immer super dokumentiert und diesmal schafften wir es ganz ohne Verfahren. Danke Velotours für den guten Beschrieb und die traumhaften Touren.
Die erste führte uns entlang des Canal de Colmar bis zum Rhein und darüber hinweg nach Breisach:
 15km durften wir entlang dieses Canals radeln, das war einfach traumhaft.


 In Breisach haben wir dann den Gutschein, die Sektkellerei Geldermann zu besuchen, eingelöst. Das war sehr interessant und mit dem Gläschen Sekt radelte es sich dann fast von alleine nach Hause.
Am zweiten Tag führte uns die Tour über Felder in die Rebberge und durch all die schönen Weindörfer entlang der elsässischen Weinstrasse. Eines schöner als das andere. Glaubt mir, ich hätte noch mehr Fotos...


 Bergheim




Riquewhir 


Am dritten Tag hatten wir laut Plan frei. Zuerst dachten wir, wir machen trotzdem eine kleine Tour, aber unterwegs im schönen Colmar haben wir es dann einfach in den Cafés und kleinen Geschäften genossen. Gegen Abend haben wir dann noch eine Fahrt im Boot in Petit Venice unternommen. Volles Touri-Programm, aber schön war es.


 Am vierten Tag führte uns die Tour nach Munster. Nach der Tour über die Weindörfer, waren wir von Munster selber und auch vom Weg dorthin ein wenig enttäuscht (wir waren halt verwöhnt). Allerdings war der Besuch des Albert-Schweizer-Hauses in Gunsbach kurz vor Munster sehr interessant. Ein wirklich weiser Mann!
Der Rückweg war dann sehr schön, entlang vom Wald radelten wir wieder Talauswärts.
 Zum Schluss führte ein kleiner Schlenker nach Eguisheim, auch ein härziges Örtli.

 Dort gab's dann ein feines Zmittag. Überhaupt muss ich euch ja nicht sagen, dass man im Elsass gut isst, wenn auch nicht gerade kalorienarm.
So das war's vom diesjährigen Reisebericht. Ich bin schon gespannt, wohin uns die Reise nächstes Jahr führt.