20.04.17

Osterhasen für den Markt


Paula hatte die Idee und ich war gleich mit von der Partie. Nämlich für unsere Kinder Osterhasenkostüme zu nähen, um damit am Ostermarkt Eili zu verteilen.
Und so sahen die Hasen dann aus:


 Paula hat für sich auch ein Kostüm genäht. Denn wenn wir die vier ohne Aufsicht hätten ziehen lassen, wären wohl alle Schoggi-Eili in den eigenen Bäuche gelandet ;-)

 Hier noch meine zwei. Paula hatte auch die super Idee, für alle noch Rüebli-Täschli zu nähen. Süss oder?
 Als die Kids dann nach dem Mittag keine Lust mehr hatten, sind Paula und ich alleine losgezogen.  Ich hab mir dafür einfach das Gwändli von Tristan angezogen. Ein bisschen Hochwasser, aber es ging... Mehr Bilder gibt es noch bei Paula zu bestaunen.
Ich hoffe ihr hattet alle frohe Ostern und habt den Kälteeinbruch gut überstanden. Hier ist wieder alles weiss und ich glaube, wir holen nochmal die Ski aus dem Keller. Seid lieb gegrüsst!

06.04.17

Underbüx fürs Osternäschtli

Ich bin grad am Stoff abbauen (gleichzeitig am Stoff bestellen 😉...)
Angesichts der vielen Jersey-Resten kam mir die Idee, für meine Göttibuben Boxershorts zu Ostern zu nähen. Immer eine gute Idee, da es nicht so grosse Stücke braucht. Allerdings auch furchtbar aufwendig. Deshalb lohnt es sich, immer gleich ein paar am Stück zu machen.
Als ich bei der Arbeit war, kam Ben dazu und hat sich gleich auch noch eine bestellt. Das ist die erste die ihr hier seht.

Den Schnitt habe ich von einer Unterhose genommen, die ich an den Nähten aufgeschnitten habe.

 Bei diesem Supa-Heroes Stoff  musste ich sogar noch kleinere Teile schneiden und so sind Vorder- und Rückseite gegengleich.
Damit geht es seit langem wieder mal zu Made4Boys, da hat es schon wieder viele tolle Jungssachen.

30.03.17

Eine Sweat-Jacke in meiner Farbe

Diesen wunderschönen und kuschligen Baumwollsweat in meiner Lieblingsfarbe habe ich schon vor einiger Zeit erworben. Ich weiss nicht mal mehr genau wo.

 Zuerst habe ich mich nicht getraut, ihn anzuschneiden. Dann habe ich endlich angefangen, war aber mittendrin plötzlich gar nicht mehr sicher, was den selbst gezimmerten Schnitt anging. So lag die Jacke nun halbfertig mehr als ein halbes Jahr auf der Seite.
Doch nun ist sie endlich fertig.

 Als Logo habe ich mir dieses MW für Monis Wirkstatt ausgedacht. Dieses wurde einmal auf der Brust appliziert, einmal hinten drauf ganz gross und dann noch einmal auf dem Arm.
 Bei der Kapuze habe ich die Innenseite nach aussen genommen und auch am Saum und beim Reissverschluss tritt der Stoff linkseitig auf.


 Hier noch ein paar Bilder von heute Nachmittag, als ich die Jacke auf unserer Velotour in den Frühling anhatte.



Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher mit dem Schnitt und vielleicht ändere ich dann auch noch irgendwas daran. Aber im Moment trag ich sie einfach mal, denn bequem ist sie definitiv!
Damit geht es heute zu RUMS.

11.03.17

Neues Leben aus ''altem'' Gold

Im Moment beschäftigt mich das Thema Umarbeitungen von Schmuck grad vermehrt. Bei den heutigen Goldpreisen macht das auch durchaus Sinn.
 So sind vor einigen Wochen aus dieser Brosche drei Ringe entstanden, die nun beliebig kombiniert oder auch einzeln getragen werden können.



Und da bald wieder Erstkommunion und Firmungen anstehen, habe ich auch Kreuze aus Altgold geschmiedet. So bekommt zum Beispiel der Ehering vom Urgrosi oder die Brosche von der verstorbenen Grosstante wieder ein neues ''Leben''.
Kreuz in Weissgold
 und Gelbgold.

Das hier ist eine Spezialanfertigung mit unserem Hausberg in Weissgold auf einer Seite und einem Bergrelief auf der anderen.

04.03.17

Ein Fussgängerstreifen vor der Schule...

...da wo jedes Kind über die Strasse muss, ist doch selbstverständlich! So denke ich und ganz viele Eltern. Seit Jahrzehnten setzten sich in Engelberg immer wieder Eltern für besagten Fussgängerstreifen ein. Doch Jahr für Jahr lehnte die Gemeinde ab. Letztes Jahr hat sie dann aber endlich zugestimmt. Doch jetzt sagt der Kanton nein. Was wie ein komischer Witz tönt, ist wirklich wahr... Die Begründungen sind die, dass es in der 30er Zone keine Fussgängerstreifen gibt, es sei denn, gewisse Bedingungen machen es nötig. Anscheinend braucht es unter anderem mindestens 3000 Fahrzeuge am Tag...
Ich glaube, würde ein Kind angefahren, ginge es keine Woche bis einer da wäre...
Sei es, wie es wolle.
Wir (meine und Paulas Familie) haben das Thema auf jeden Fall aufgegriffen für den diesjährigen Fasnachtsumzug. Und ich möchte euch gerne zeigen, was wir dazu gebastelt und genäht haben.


Zuerst mal das wichtigste: Der Fussgängerstreifen. Ich habe Streifen aus gelbem Satinjersey auf schwarzen Tüll genäht.
Für mich und ein Mädchen habe ich Röcke genäht, sowie Accessoire für Hand, Fuss und Kopf. Für meinen Mann eine gelbe Hose mit Achtung-Fussgängerzeichen drauf.
 Bei einem schwarzen Mantel habe ich einfach die Knöpfe mit gelbem Stoff umhüllt.
Für die Jungs haben wir Autos aus Karton gebastelt.


 Sie waren voll dabei und haben fleissig geholfen beim Malen.




 Hinten gab es dann noch echte Rücklichter aus Fahrrad-Lämpchen.
Für die Rücken der Erwachsenen habe ich gelbe Streifen mit passenden Sprüchen drauf gemacht. Die haben wir dann wie Rucksäcke umgehängt.
 Und zum Verteilen wurden schnell ein paar Streifen gebacken.
 Und hier nun noch ein paar Impressionen vom Umzug.




 Den Streifen haben die Männer immer wieder hingelegt. Die Mädchen sind darüber gelaufen, während die Auto-Jungs brav gewartet haben.
Es hat total Spass gemacht! Danke Paula und Familie, dass ihr mit dabei wart!